Gips ist auf der Baustelle schnell zur Hand – beim Trockenbau, Verputzen oder Sanieren. Doch sobald es an die Entsorgung der Abfälle geht, wird er schnell falsch einsortiert. Der Grund: Gips darf nicht in den Bauschuttcontainer.
Warum? Weil sich Gips bei der Entsorgung anders verhält als andere Baustoffe.
Wird er thermisch behandelt (z. B. verbrannt), entstehen Schwefelverbindungen – mit unangenehmen Folgen für Umwelt und Anlagen.
Deshalb gilt: Gips gehört in einen separaten Container (am besten von uns).


Gips ist mehr als nur weißes Pulver – er gehört zu den ältesten Baustoffen der Menschheit. Schon vor über 9.000 Jahren nutzten Menschen in Anatolien Gips, um Wände zu gestalten und Innenräume zu veredeln. Heute begegnet er uns in moderner Form: als Gipsputz, Stuck oder in Gipskartonplatten wie Rigips. Was bleibt, ist seine Vielseitigkeit – und die Tatsache, dass Gips sich erstaunlich gut recyceln lässt.
Gipsabfall entsteht beim Rückbau oder Ausbau im Innenbereich. Dazu gehören:
In drei Schritten vom ersten Anruf bis zum Entsorgungsnachweis.
Du sagst uns, was bei dir anfällt. Wir klären mit dir die richtige Einstufung und die passende Containergröße, telefonisch oder per WhatsApp.
Wir liefern den Container termingerecht an deinen Standort. Du befüllst in deinem Tempo, ausschließlich mit reinem Gipsabfall.
Sobald du fertig bist, holen wir ab. Wir übergeben an zertifizierte Recyclinganlagen und dokumentieren die Entsorgung lückenlos.
Seit über 30 Jahren holen wir ab, was auf Baustellen und in Haushalten übrig bleibt.
Für die sichere Entsorgung von festgebundenem Asbest bieten wir spezielle Big Bags an, die alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen:
Gips ist ein faszinierender Baustoff: Er kann theoretisch unbegrenzt oft recycelt werden, ohne seine wertvollen Eigenschaften zu verlieren. Während natürlicher Gips aus Steinbrüchen knapper wird, gewinnt das Gipsrecycling zunehmend an Bedeutung.
Früher war Gips wegen seines Sulfatgehalts ein schwieriger Fall in der Abfallverwertung – er musste oft direkt deponiert werden. Doch seit 2001 hat sich das geändert: Neue Recyclingverfahren ermöglichen eine nahezu vollständige Wiederverwertung.
Durch eine sortenreine Sammlung kann ein großer Teil der Gipsabfälle recycelt werden, was nicht nur natürliche Ressourcen schont, sondern auch den Energieverbrauch und CO₂-Ausstoß reduziert.
Eine Win-win-Situation für Bauherren, Handwerker und Umwelt – vorausgesetzt, der Gips wird richtig getrennt und nicht mit anderen Baustoffen vermischt.
Nach der gewerblichen Abfallverordnung (GewAbfV) müssen auch Gipsabfälle getrennt gesammelt und dokumentiert werden. Wir kümmern uns um die rechtskonforme Umsetzung – inklusive Wiegeschein und Nachweisführung.










Gipsabfall entsteht beim Rückbau oder Ausbau im Innenbereich. Dazu gehören, Stuckelemente, Spachtelreste, Gipsputz und Gipsblöcke.
Gips kann bei der thermischen Behandlung giftigen Schwefelwasserstoff (H₂S) freisetzen – besonders wenn er mit organischem Material vermischt ist. Deshalb ist die sortenreine Entsorgung gesetzlich vorgeschrieben.
In Kleinmengen ist das oft möglich – je nach Annahmestelle. Für größere Mengen (ab ca. 1 m³) ist ein separater Container in der Regel günstiger und einfacher.
Dann wird der Container als Mischabfall behandelt – das ist deutlich teurer und kann zu Problemen bei der Entsorgung führen. Im schlimmsten Fall verweigert die Anlage die Annahme.
Gips wird sortenrein gesammelt und in spezialisierten Anlagen verwertet, z. B. für neue Gipsbaustoffe oder als Zuschlag in der Zementindustrie.
Wir bieten verschiedene Größen – von 2 m³ bis 10 m³. Gips ist vergleichsweise leicht, daher reicht oft schon ein kleinerer Container. Wir beraten dich gerne zur passenden Größe.
Ja, du erhältst einen Wiegeschein und eine schriftliche Bestätigung über die fachgerechte Entsorgung – das ist besonders wichtig für gewerbliche Kunden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Accessibility Widget. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von OpenStreetMap. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen